Ein Blick in die Untiefen des Fußballs. Er hat das erste Tor nach dem Eröffnungsspiel der EM geschossen. Kwadwo Duah bringt damit die Schweiz gegen Ungarn in Führung. Der Mittelstürmer spielt bei Ludogorez Rasgrad, dem bulgarischen Serienmeister, meist im Schatten der großen Aufmerksamkeit.

Das Tippspiel zur WM – nur in der CHECK24 App

Sowohl bei Anthropic als auch bei OpenAI wird aktuell über Börsengänge diskutiert. Diese könnten die Unternehmen zwingen, Details über das eigene Geschäft offenzulegen, die die Unternehmen bisher erfolgreich verbergen konnten. Das ist die Europäische Perspektive bei BR24. "Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Cookies, die für die Nutzung der Webseite und Funktionen, die Sie angefragt haben, notwendig sind.

Fußball Live Streams

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Europäischer Klubfußball: Wetten auf Virtus

Als das Unternehmen ankündigte, sein Coding-Tool könne veraltete COBOL-Systeme in Monaten statt Jahren modernisieren, verlor IBM an einem Tag über 13 Prozent – der stärkste Kursverlust seit dem Jahr 2000. Der Gedanke dahinter: Viele Software-Dienste, für die Menschen bisher monatliche Abos bezahlt haben, lassen sich zunehmend direkt mit KI erledigen. Das könnte, so vermuten manche, langfristig viele Software-Unternehmen obsolet machen. Aber das KI-Zeitalter übt Druck auf die erfolgsverwöhnte Software-Branche aus, wie es ihn lange nicht mehr gab. eingehen, hat es in sich: Wenn KI-Agenten in Zukunft tief in Arbeitsprozesse eingebettet sind – Verträge prüfen, Code schreiben, Analysen erstellen, Termine koordinieren – dann verdienen die KI-Anbieter an jedem dieser Vorgänge mit.

1X2 Tipps

Nicht als einmaliger Softwareverkauf, sondern als laufende Gebühr bei jeder Nutzung. Das wäre vergleichbar mit einer Kreditkartentransaktion: eine kleine Beteiligung an jedem Vorgang, überall dort, wo Arbeit stattfindet. Aber ob die Rechnung aufgeht, ist offen. OpenAI selbst erwartet für 2026 Verluste von 14 Milliarden Dollar. Die Versprechen der großen KI-Firmen werden zunehmend kritisch hinterfragt. Wobei Rasgrad kein ganz unbekannter Verein ist, schließlich haben sie sich einmal sogar für die Gruppenphase des Champions League qualifiziert.

2014/15 durfte bet sportwetten anbieter mit sitz in deutschland sich der Klub mit Real Madrid und Liverpool messen, nachdem er sich in den entscheidenden Playoffs gegen Steaua Bukarest durchgesetzt hatte.

Modelltyp Beschreibung Hauptanwendungsfall Beispielname
Prädiktive Modelle Vorhersage von Spielausgängen basierend auf historischen Daten. 1X2-Wetten, Over/Under Expected Goals (xG) Modell
Wertfindungsmodelle Berechnung der "fairen" Quote und Suche nach Marktineffizienzen. Value Betting Markov-Ketten-Modell
Maschinelles Lernen (ML) Lernen aus großen Datensätzen zur Mustererkennung. Ergebnis- und Tippvorhersagen Random Forest Klassifikator
Neuronale Netze Tiefe Analyse komplexer nicht-linearer Zusammenhänge. Präzise Wahrscheinlichkeiten für exotische Wetten Recurrent Neural Network (RNN)

Steaua Bukarest, das den Vorgängerwettbewerb der Champions League 1986 gewonnen hat, ist auch in der ersten Quali-Runde dabei. Der Verein heißt jetzt aber FCSB, Grund dafür ist ein verlorener Rechtsstreit gegen das rumänische Verteidigungsministerium um die Rechte am Namen Steaua. Der ehemalige Klub der Armee gehört heute einem Besitzer mit durchaus merkwürdigen Ansichten.

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Später verbot er allen Spielern und Mitarbeitenden, sich gegen Corona zu impfen. Der Gegner von FCSB beim Quali-Auftakt ist Virtus Acquaviva aus San Marino. Das sind echte Freizeitkicker, keine Profis mit Europapokal-Ambition. Virtus ist gerade zum ersten Mal überhaupt Meister geworden in dem 34.000-Einwohner-Land, welches nach der Uefa-Fünfjahreswertung mit Abstand die schlechteste Fußballnation ist – deutlich hinter Gibraltar. Für ihren Sieg gibt’s eine verdammt hohe Wettquote, das steht fest. Der Weg für Virtus ins internationale Geschäft ist also noch weit.

In 3 Schritten ins Tippspiel

Viele Anwendungsfälle für möglichst viele Nutzer. Und tatsächlich hat ChatGPT mittlerweile fast eine Milliarde Nutzer weltweit erreicht. Doch dieses spektakuläre Wachstum heißt nicht automatisch, dass KI auch Geld verdient. Das zeigt das Beispiel Sora, des KI-Video-Generators von OpenAI. Der wird gerade wieder von OpenAI eingestellt – wohl auch aus Kostengründen.

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Der Betrieb kostete laut Berichten des Wall Street Journal rund eine Million Dollar am Tag. Auf der Gegenseite brachte das Tool kaum Einnahmen. Und welche KI-Programme sind in meinem Alltag wirklich wichtig? Antworten auf diese und weitere Fragen diskutieren Gregor Schmalzried, Marie Kilg und Fritz Espenlaub jede Woche in "Der KI-Podcast" – dem Podcast von BR24 und SWR. Dass OpenAI nun den Kurs wechselt, liegt wohl auch an einem der wichtigsten Konkurrenten: Anthropic. Zwei Zwerge sind ihn schon gegangen: die Lincoln Red Imps aus Gibraltar und KI Klaksvik von den Faröern. Die beiden Underdogs konnten sich beide bereits in die Gruppenphase der Conference League durchkämpfen. In den Playoffs für die Conference League gewann Lincoln nach Verlängerung gegen Riga – eine wahre Fußball-Sensation! In der Gruppenphase holten sie dann keinen Punkt, schossen aber immerhin zwei Tore. Ganz anders KI Klaksvik, die vor einem Jahr plötzlich zu Medienlieblingen avancierten.

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Das Unternehmen wurde vor einigen Jahren als sicherheitsbewusstere Alternative zu OpenAI gegründet – mittlerweile gilt der Chatbot Claude von Anthropic als deutlich leistungsstärker als Platzhirsch ChatGPT. Das liegt auch daran, dass Anthropic sich klar auf den Arbeitsalltag fokussiert hat: Bilder, Videos und Werbung gibt es bei Claude alles nicht. Dafür ist der Chatbot besonders gut im Analysieren von Daten und Computercode. Anthropic hat laut eigenen Angaben seinen hochgerechneten jährlichen Umsatz von 9 Milliarden Dollar Ende 2025 auf über 30 Milliarden Dollar im April 2026 gesteigert. Um mit der Nachfrage Schritt zu halten, hat das Unternehmen gerade erst einen neuen Vertrag mit Google und Broadcom über 3,5 Gigawatt Rechenkapazität geschlossen.

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In den USA entscheiden sich drei Viertel aller Unternehmen, die zum ersten Mal ein KI-Tool kaufen, inzwischen für Anthropic. Intern hat die neue Produktchefin Fidji Simo angekündigt, sogenannte "Nebenprojekte" einzustampfen und sich auf Produktivitäts-Tools zu konzentrieren. Die Einstellung von Sora war eine direkte Folge dieser Neuausrichtung – ebenso wie die Übernahme des Software-Projekts OpenClaw, mit dem OpenAI stärker in sogenannte agentische Software investieren will: KI, die eigenständig Aufgaben erledigt, Systeme bedient und Abläufe automatisiert. An den Börsen ist die Verschiebung bereits spürbar. Als Anthropic Anfang Februar Plugins für Rechts-, Vertriebs- und Datenanalyse-Aufgaben vorstellte, verloren Aktien von Anbietern wie Thomson Reuters und Wolters Kluwer zweistellig. Denn der sensationellen Qualifikation für die Conference League folgte ein Unentschieden und sogar ein Sieg in der Gruppenphase! Ein Blick in die Untiefen des europäischen Fußballs kann sich also durchaus lohnen. Große Fußballgeschichten schreibt nicht nur die EM. Nur noch 430 – dann sind wir 50.000 Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft!

Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Tippspiel-Anbieter wertet 2,5 Millionen Tipps seit 2002 aus – Ergebnis: Fast ein Viertel der Tipper sagen bei EM- oder WM-Turnieren ein 2:1 voraus. Das 2:1 ist das am häufigsten getippte Ergebnis, wenn in deutschen Büros, Werkshallen oder Produktionsstätten in internen Tipprunden EM- oder WM-Spiele getippt werden. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse des deutschen Firmentippspiel-Anbieters Lagol, der 2,5 Millionen Tipps auswertete. Demnach glauben 23 Prozent der Deutschen bei Welt- und Europameisterschaften an dieses Ergebnis, wenn sie den Ausgang eines Spiels vorhersagen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Ergebnisse 2:0 und 1:0 (beide 17 Prozent). Basis der Analyse sind Lagol-Tippabgaben seit der WM 2002 bis heute – also der letzten sieben Turniere. Mit diesem Ergebnis scheint gleichzeitig der Grund gefunden, warum Firmentippspiele im Kollegenkreis oft ausgerechnet von den selbst ernannten »Experten« gewonnen werden, die den Pariser Prinzenpark eher für eine Kekssorte als für ein Stadion der EM 2016 in Frankreich halten. Denn: Das 2:1 liegt in der Rangliste der tatsächlich gespielten Endergebnisse bei Europameisterschaften tatsächlich auf dem zweiten Platz. Schaut man sich nämlich die bisherigen 234 EM-Spiele seit 1968 an, lautete das Endergebnis 42 Mal wirklich 2:1. Lediglich das 1:0 stand beim Schlusspfiff noch häufiger auf der Anzeigetafel – wenn auch nur einmal mehr (43 Mal). Fazit: Wer bei der nächsten Tipprunde an seinem Arbeitsplatz, die Kollegen hinter sich lassen und Tippkönig werden möchte, sollte ein 1:0 oder ein 2:1 tippen – völlig egal, wer spielt.

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